See Bütgenbach

Der Bütgenbacher See ist ein tolles Ausflugsziel – nicht nur im Sommer zum Schwimmen gehen. 🙂 Auch der Rundweg um den See (etwa 11 km lang) ist schön und abwechslungsreich, und angenehm zu laufen. Auch mit dem Fahrrad ist er problemlos zu befahren.

Die Talsperre wurde in den 30er Jahren gebaut. Ihre Hauptaufgabe ist die Regulierung ihres Hauptzuflusses, der Warche. Touristisch wurde der entstandene See bereits früh genutzt – zum Schwimmen, Bootfahren, Angeln, Fahrradfahren und Wandern. Auch Campingplätze und zwei Strände sind am See angelegt.  Wenn man mit Hund unterwegs ist, sollte man bedenken, dass in Belgien überall Leinenpflicht herrscht.

Wir parken meist in Berg, dort gibt es mehrere Parkplätze, die direkt am See gelegen sind. Von Kalterherberg aus erreicht man Berg in 20 Minuten.

In Berg kann man unter anderem direkt am kleinen Strand parken (dort befindet sich auch ein Campingplatz). Für das Navi: Die Straße heißt „Zum See“.

Parkmöglichkeiten gibt es natürlich auch in Bütgenbach. Dort befindet sich auch das Sport- und Freizeitzentrum Worriken. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es in Wirtzfeld, auch in der Nähe des Sees gelegen.

Im Sommer gehen wir gern abends dorthin, weil dann nicht mehr so viel los ist. Dann können die Hunde auch mal ins Wasser. Wenn es warm genug ist, waren wir auch selbst schon dort schwimmen.

Meistens gehen wir dann ein Stück am See entlang – abends ist dort im Sommer schon noch etwas los, aber nicht zu vergleichen mit tagsüber, dann ist es oft sehr voll an den Stränden und auch die kleinen Buchten sind oft belegt. Abends sind dort einige Angler, Jugendliche, die auf dem Campingplatz Urlaub machen sowie Spaziergänger und Radfahrer. Aber da der See recht groß ist, verläuft es sich gut. In den anderen Jahreszeiten kann man eigentlich immer problemlos dort gehen. Auf der Bütgenbacher Seite ist meistens etwas mehr los als auf der Berger Seite.

Die Strecke ist abwechslungsreich und für die Hunde natürlich spannend. 🙂

Wenn man die Augen aufhält, entdeckt man unterwegs Baumwesen. 😉

Vor einigen Wochen sind wir zum ersten Mal die komplette Runde um den See gelaufen. Sie ist knapp 11 km lang und wir haben 2,5 Stunden dafür gebraucht.

An der östlichen Seite (Wirtzfeld) geht man ein Stück über Stege. Da ich bei der Rundtour keine Kamera dabei hatte, habe ich vom Rundweg einige Handyfotos. 🙂

In Bütgenbach geht man ein Stück über die ehemalige Vennbahn, in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs. Dort ist etwas mehr los als auf der restlichen Strecke.

Über die Staumauer hinweg geht es dann zurück nach Berg.

Ich bin schon gespannt, den See auch mal im Winter zu sehen – vielleicht klappt es ja in diesem Winter mal. 🙂

Wir wünschen euch viel Freude bei einem Besuch an der Talsperre Bütgenbach!

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Perlenbachtalsperre

Eines der schönsten Auflugsziele in der nahen Umgebung ist für mich die Perlenbachtalsperre. Vor allem jetzt im Herbst wunderschön anzuschauen und es ist nicht überlaufen dort.

Die Perlenbachtalsperre liegt zwischen Monschau, Höfen und Kalterherberg.

Die Talsperre dient der Trinkwassergewinnung, daher dürfen Hund und Mensch dort nicht ins Wasser.

Die wunderschöne Natur rundherum entschädigt aber dafür. 🙂

Es gibt verschiedene Parkmöglichkeiten rund um die Talsperre, unter anderem direkt an der B399 Richtung Kalterherberg.

Eine weitere Möglichkeit ist der Parkplatz an der Höfener Mühle (Mühlenweg, zwischen Höfen und Kalterherberg). Von dort aus ist man in zehn Minuten bis zur Talsperre gelaufen.

Jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz an der Perlenbachtalsperre.

Ob im Winter mit Schnee…

… im Frühjahr mit den blühenden wilden Narzissen…

…im Sommer bei strahlendem Sonnenschein…

…und vor allem jetzt im Herbst mit den bunten Farben.

Wenn man die Augen aufhält, kann man die Arbeiten der ansässigen Biber sehen.

Auch sonst gibt es einiges zu entdecken.

Die Landschaft ist, wie an vielen Stellen in der Region, vom Schiefer geprägt.

Für die Hunde gibt es natürlich viel zu entdecken und zu schnüffeln. 🙂

 

Galmeiflora am Casinoweiher in Kelmis

Diesmal habe ich einen Tipp für euch, der gerade aktuell sehr reizvoll ist. Einen kleinen, aber feinen Spaziergang kann man in Kelmis machen. Kelmis liegt in der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, direkt neben Aachen, nördlich von Eupen.

Ich habe ein Jahr lang in Kelmis gewohnt, und erst in den letzten Wochen ist meine Lisa zu mir gezogen. Daher habe ich auch viele Fotos ohne Hund von dort. 🙂

In Kelmis wachsen im Frühjahr unter anderem die wilden Narzissen, die auch bei uns in Kalterherberg wachsen. Eine weitere Besonderheit findet man im Frühjahr: Kelmis ist einer der wenigen Orte, an denen man Galmeiflora findet. Weitere Vorkommen gibt es in einigen Aachener Stadtteilen (Verlautenheide, Eilendorf) sowie in Stolberg, am Breiniger Berg.

In Kelmis findet man die besondere Flora unter anderem am Casinoweiher, der auch außerhalb dieser Zeit zum Spazierengehen einlädt.

Parken kann man direkt an der Lütticher Straße. Bitte beachten, dass in Belgien überall Leinenpflicht herrscht, was auch kontrolliert wird!

Der Parkplatz liegt direkt am Casinoweiher, auf dem man die übliche Tierwelt entdecken kann – unter anderem Kormorane, Kanadagänse, Stockenten und Haubentaucher. Auch einen Silberreiher konnte ich dort mal beobachten.

Auch eine Moschusente (eine gezüchtete Haustierrasse) lebte damals dort.

Vom Casinoweiher aus kann man schöne Spaziergänge unternehmen. Im angrenzenden Wald finden sich verschiedenste Pflanzen.

Am Fluss Göhl entlang, der in Eynatten entspringt und in den Niederlanden, nördlich von Maastricht in die Maas fließt, kann man schön spazieren gehen.

Folgt man der Göhl, sieht man linker Hand einen Kletterfelsen liegen. Die Wand liegt im ehemaligen Steinbruch.

Geht man den Weg weiter, sieht man oberhalb der Göhl die Eyneburg liegen. Diese kann man leider seit einigen Jahren nicht mehr besichtigen.

Dies ist sehr schade, da sie sehr sehenswert ist.

Ab April blüht rund um den Casinoweiher die sogenanne Galmeiflora. Dazu zählt unter anderem das Gelbe Galmei-Veilchen (Viola calaminaria).

Galmei-Pflanzen wachsen nur auf schwermetallhaltigen Böden. Sie kommen endemisch im Dreiländereck vor, zudem gibt es ein sporadisches Vorkommen beim Ort Epen im südlimburgischen Gulpen-Wittem. Der Name „Kelmis“ deutet darauf hin, dass der Boden dort schwermetallhaltig ist. Er leitet sich vom Erz „Galmei“ (Kieselzinkerz) ab, das in der Gegend auch als Kelmes bekannt ist. Es wurde dort bereits im frühen Mittelalter abgebaut.

Die Bergwerksgesellschaft „Vielle Montagne“ legte den Stauweiher damals für die Wäsche der Galmeierze an.

Weitere besondere Galmei-Pflanzen, die man in Kelmis finden kann, sind unter anderem das Galmei-Hellerkraut, Galmei-Schaf-Schwingel und Galmei-Frühlings-Miere.

Oberhalb des Casinoweihers kann man auf Stegen um einen kleineren Teich entlanglaufen und die besondere Natur betrachten. Auf Schautafeln erfährt man genaueres über die Galmeiflora und die Geschichte von Kelmis.

Das Schilf dort wird regelmäßig gemäht, da es sonst überhand nehmen und die Galmeiflora vertreiben würde.

Wenn man genau hinschaut, sieht man aus Erdlöchern Bienen- ein und ausfliegen.

Ein Besuch am Casinoweiher lohnt sich auf jeden Fall, vor allem ab April. Auch für Shootings habe ich das Gebiet bereits genutzt. 🙂

Ein Ausflug ans Meer – Hundestrand in Oostkapelle

Heute habe ich einen Tipp für euch, der nicht mehr so ganz in der Eifel liegt. 😉 Aber für einen Tagesausflug gerade noch erreichbar ist. Die Rede ist vom Hundestrand in Oostkapelle in den Niederlanden (Provinz Zeeland). Da ich vorher lange nicht mehr am Meer war, sind wir im letzten Jahr an meinem Geburtstag (Ende Mai) recht spontan für einen Tagestrip dorthin gefahren. Von Monschau aus beträgt die einfache Fahrtzeit knapp 3 Stunden.

Ich hatte vorher recherchiert, wo man die Hunde frei laufen lassen kann, und bin dann recht schnell auf den Hundestrand gekommen, der von Oostkapelle aus in Richtung Domburg gelegen ist. An den meisten Stränden müssen Hunde vom 1. Mai bis zum 15. September angeleint sein (zumindest von 9 bis 19 Uhr – abends / nachts dürfen sie ohne Leine dort laufen 😉 ). Eine Ausnahme bieten die Strandstücke 64. (Berkenbosch) bis 60. (Hoogduin). Dort sind freilaufende Hunde im ganzen Jahr gestattet. Die einzelnen Strandabschnitte sind ausgeschildert, sodass man dort keine Probleme hat, die richtigen Abschnitte zu erkennen.

Geparkt haben wir auf dem „parkeerplaats Randduin“, als Ziel hatten wir den Strandweg eingegeben, soweit ich mich erinnern kann. Parkticket ziehen nicht vergessen, dort wird sehr regelmäßig kontrolliert und ohne Ticket wird es teuer – wir mussten über 60 Euro zahlen, weil der Automat nicht richtig funktionierte und niemand vor Ort war, den wir um Rat fragen konnten.

Durch ein kleines, wunderschönes Waldstück läuft man dann etwa zehn Minuten in Richtung Strand. Ende Mai blühten dort die Rhododendren, was besonders toll anzuschauen ist.

Auf Hinweisschildern wird erläutert, dass in diesem Wald viel Wild unterwegs ist – und das können wir auch bestätigen. Auf dem Rückweg haben wir eine Damhirschkuh gesehen, die in aller Seelenruhe durch das Dickicht spaziert ist. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Strand die Hunde also unbedingt anleinen!

Nach kurzer Strecke erreicht man die Dünen und ist dann schnell am Strand.

Mit dem Wetter hatten wir Glück – während es in Monschau geregnet hat, ist es am Meer trocken geblieben. Und auch wenn es diesig war: Es war angenehm warm und die Sonne hat auch durch die dünne Wolkendecke Kraft, sodass ich abends einen leichten Sonnenbrand hatte. Der Vorteil dieser Jahreszeit ist, dass die Strände noch nicht allzu voll sind.

Unsere Hunde haben an diesem Tag zum ersten Mal das Meer gesehen – als wir über die Dünen gelaufen sind und den ersten Blick auf das Meer werfen konnten, sind sie erstmal etwas irritiert stehengeblieben. Auch Lisas Versuch, kurz darauf einen Schluck Meerwasser zu trinken, hat mit irritierten Blicken geendet. Glücklicherweise schien ihr der Salzgeschmack so gar nicht zu gefallen, sodass dies auch ihr letzter Versuch an diesem Tag war. 😀 Sehr schnell haben die Hunde sich an den Anblick der Wassermenge und der großen offenen Fläche gewöhnt – und ab diesem Moment habe ich unsere Hunde einfach nur noch glücklich gesehen. So viel Sand zum buddeln und diese Freiheit, weit rennen zu können: Sie haben es sichtlich genossen. So wie wir auch.

Und was es dort alles zu entdecken und zu erschnüffeln gab für die Hundenasen! 🙂

Nach einer ersten Toberunde haben wir erstmal auf einer Bank eine Pause gemacht – Verpflegung (und Wasser für die Hunde!) hatten wir mitgebracht. Man kann aber auch in einem der Strandpavillons etwas essen.

Danach haben wir die Dünen erkundet und sind dort ein Stück gelaufen. Man sieht dort eine ungewöhnliche Vegetation, ein Spaziergang abseits des Strandes lohnt sich auf jeden Fall.

Durch Wind und salzhaltige Luft entstehen in den Dünen Bäume, die bizarre Formen annehmen.

Nach dem Spaziergang durch die Dünen sind wir dann ein Stück weiter wieder an den Strand gelaufen. Die restliche Zeit haben die Hunde zum Rennen und Buddeln genutzt. Natürlich habe ich auch noch einige Fotos gemacht. 🙂

 

Es war recht windig, da flogen die Öhrchen im Wind. 😀

Nach einem sehr schönen Tag sind wir dann durch den Wald zurück in Richtung Parkplatz gelaufen.

Wir werden bestimmt wiederkommen!

Blausteinsee

Die Sonne scheint,  die Vögel zwitschern und die ersten Blumen blühen – es wird Zeit für einen neuen Ausflugstipp. 🙂 Diesmal ein Tipp, der nicht mehr ganz in der Eifel liegt, aber z.B. von Aachen aus schnell erreichbar ist: Der Blausteinsee bei Eschweiler.

Der Blausteinsee ist 1994 entstanden, im Rahmen der Rekultivierung des ehemaligen Braunkohletagebaus. Verschiedene Wegkreuze und Gedenksteine erinnern heute an die hier abgebaggerten Ortschaften.

Im Winter war ich noch nicht am See, aber gerade im Frühling und in den Sommermonaten ist es sehr schön dort – wenn es sehr warm ist, allerdings auch voll, gerade am Wochenende.

Es gibt zwei Parkplätze dort, meistens parken wir auf dem einen, der kostenlos ist (für das Navi: „Am Blausteinsee“ eingeben. Der Parkplatz ist direkt am Kreisel):

Am Freizeitzentrum gibt es einen weiteren, kostenpflichtigen Parkplatz.

Man kann auf dem See Segeln, Boot fahren…

… und man kann dort auch schwimmen.

An der Freizeitanlage erhält man auch etwas zu Essen und zu Trinken. Wir sind bisher meist einfach eine Runde um den See herumgelaufen – das ist eine Strecke von etwa 5-6 Kilometern. Die Strecke führt größtenteils direkt am See entlang, dort ist es es auch schön schattig – angenehm an heißen Sommertagen.

Ein Stück des Weges liegt nicht direkt am See, sondern man geht an Feldern entlang – wenn die Sonne scheint, kann es dort schon recht heiß werden.

Der Blausteinsee befindet sich in einem Naturschutzgebiet, daher sollte man besonders darauf achten, dass die Hunde die Tierwelt dort nicht stören.

Zudem sollten die Hunde an der Leine bleiben. Ich habe allerdings noch nicht erlebt, dass sich jemand daran gestört hat, wenn sie auch mal ohne Leine laufen – solange sie andere Spaziergänger und Badegäste nicht stören. Am Freizeitzentrum ist im Sommer sehr viel los, daher waren sie dort immer an der Leine.

Wir waren sogar mal mit Pferd und Pony im See – theoretisch nicht erlaubt, aber auch da hat sich niemand daran gestört. Und die beiden hatten großen Spaß im Wasser. 🙂

Genau wie die Hunde.

 

Auch für die etwas wasserscheueren Hunde finden sich tolle Möglichkeiten, das kühlende Nass zunächst misstrauisch zu beäugen. 😉

Für Reiter gibt es auch schöne Wege rund um den See, nach einem sonnigen Tag kann man so schön den Sonnenuntergang genießen (dann wird es langsam etwas ruhiger dort).

Der Weg um den Blausteinsee ist abwechslungsreich und gut zu laufen.

Und wer noch zu klein ist, um die ganze Strecke zu schaffen, wird dann getragen. 😀

Nachtrag, 14.03.17: Wie mir erzählt wurde, wird dort inzwischen wohl stärker kontrolliert, ob die Hunde angeleint sind…

Wesertalsperre Eupen

Schöne Ausflüge kann man auch in die belgische Eifel machen. Beispielsweise nach Eupen – Regierungssitz der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien – gelegen am Rand der Eifel. Ein tolles Ziel ist die Wesertalsperre.

 

Parkmöglichkeiten gibt es beispielsweise direkt an der Talsperre, ins Navi „Langesthal“ eingeben.

Die Wesertalsperre wurde in den Jahren 1936-1942 und 1946-1949, unterhalb des Zusammenflusses Weser / Getzbach gebaut. Sie dient der Trinkwasserversorgung in der Gegend und ist ein schönes Ausflugsziel. Wenn man einmal rund um den See wandert, legt man etwa eine Strecke von 14 Kilometern zurück.

An der Talsperre selbst gibt es ein Besucherzentrum sowie eine Taverne – da diese bei unseren Besuchen im späten Herbst jedoch geschlossen war, kann ich leider nichts über das Angebot der Speisen und Getränke sagen. Es stehen jedoch Automaten mit Getränken und Snacks / Süßigkeiten für eine kleine Stärkung vor Ort.

Der Weg rund um die Talsperre ist einfach zu gehen, und die Landschaft ist abwechslungsreich.

Mit ein wenig Glück kann man im Frühjahr und Herbst die vorbeiziehenden Kraniche beobachten.

Da man unterwegs immer wieder an Bächen vorbeigeht, ist die Strecke auch für wasserliebende Hunde gut geeignet.

Auch ansonsten bietet sich viel Spaß für Mensch und Hund.

Und etwas Leckeres ist natürlich auch immer dabei. 😉

Auch für schöne Fotos eignet sich die tolle Umgebung.

Fazit: Sowohl den Menschen als auch den Hunden hat die Strecke sehr gut gefallen. 🙂

Doch bitte unbedingt beachten, dass in Belgien überall Anleinpflicht herrscht!

Hundestrand am Barmener See

Mein letzter Blog-Beitrag liegt schon eine Weile zurück. Das Wetter hat große Ausflüge ja leider auch nicht wirklich zugelassen. In der Hoffnung darauf, dass der Sommer doch noch kommt, habe ich heute einen neuen Tipp für euch (der nicht mehr ganz in der Eifel liegt 😉 ) – der Hundestrand am Barmener See (in der Nähe von Jülich).

„Hundestrand“ hört sich zwar etwas größer an, als der Abschnitt, an dem die Hunde ins Wasser dürfen, tatsächlich ist – aber es ist sehr schön dort. Man sollte nur nicht unbedingt am Wochenende bei schönstem Wetter dort hin, da es dann sehr voll ist (kein Wunder, die Orte, an denen Hunde ins Wasser dürfen, sind in der Gegend ja leider sehr begrenzt). Aber wenn man z.B. an einem Wochentag bei nicht zu großer Hitze dorthin geht, lohnt es sich! Die Hunde können im Wasser toben und anschließend kann man noch eine Runde um den See drehen (das dauert etwa eine Stunde, oder eineinhalb  – genau weiß ich es nicht, da ich zwischendurch ja immer wieder anhalte, um Fotos zu machen. 😀

Wenn man in der Seestraße parkt (dort gibt es Parkmöglichkeiten), läuft man bis zum Hundestrand (der am Ende der Seestraße liegt) nur fünf Minuten.

Wenn man am See ankommt, liegt links der Menschenstrand 😉 und rechts der Hundestrand. Wie bereits erwähnt, ist er wirklich nicht groß – aber man darf die Hunde dort ableinen und ins Wasser lassen. Auch selbst kann man dort natürlich schwimmen gehen.

Nachdem die Hunde sich ausgetobt haben, kann man eine gemütliche Runde um den See drehen.  Von der dem Hundestrand gegenüberliegenden Seite aus kann man vor allem im Sommer wunderschöne Sonnenuntergänge sehen!

Leider war es in den letzten Jahren immer mal wieder im Gespräch, dass der Hundestrand geschlossen werden soll. Anwohner haben sich wohl beschwert… So weit ich weiß, ist momentan aber noch alles wie gehabt. Ich hoffe, das bleibt auch so. 🙂

Nachtrag: Wie ich gehört habe, gibt es den „Hundestrand“ so wohl leider nicht mehr… Schade, ich fand es sehr schön dort!

Breiniger Berg / Schlangenberg

Ein weiteres tolles Ausflugsziel für ausgedehnte Spaziergänge ist das Naturschutzgebiet Schlangenberg bei Breinigerberg (Stolberg).

Vom großen Wanderparkplatz an der Straße Breiniger Berg aus kann man verschiedene Wege entlang gehen. Sie führen quer durch das Naturschutzgebiet, das verschiedene seltene Tiere und Pflanzen beherbergt.

Das Gebiet ist wunderschön und vielseitig – von Wald bis hin zu offenen Flächen mit verschiedenen Wasserstellen.

Ich war bisher im Sommer und im Herbst dort, und beide Jahreszeiten haben ihren eigenen Reiz. Frühling und Winter habe ich im Naturschutzgebiet Schlangenberg noch nicht erlebt, aber auch das ist sicher sehenswert!

Bei einem Sommerspaziergang begegnen einem mit etwas Glück verschiedenste Tiere und Pflanzen.

Manche Tiere bemerkt man erst, wenn sie bereits auf einem herumkrabbeln – wie dieses Grüne Heupferd, welches das Hosenbein wohl mit einem Baumstamm verwechselte. 😉

Eine sehr glückliche Begegnung hatten wir bei einem Spaziergang: Bei einem Blick direkt vor meine Füße fiel mir eine Schlange auf – allerdings keine der typischen Arten, die man sofort erkennt. Wir wussten nicht, was für eine Art es war, doch wieder Zuhause haben wir herausgefunden, dass es sich um eine Schlingnatter handelt, eine seltene Schlangenart!

Ein guter Grund dafür, dass man seine Hunde an der Leine führen sollte, damit diese Tiere nicht gestört werden.

Wenn die Hunde natürlich so brav liegen- bzw. sitzenbleiben, ist ein Foto ohne Leine auch kein Problem. 😉

Eine weitere Besonderheit des Gebiets ist, dass man dort seltene Galmei-Flora vorfindet. Diese Pflanzen wachsen nur auf schwermetallhaltigem Boden und sind nur an wenigen Orten in Deutschland und Belgien zu finden.

Dazu gehört etwa das Gelbe Galmei-Veilchen sowie das Galmei-Hellerkraut.

Auch im Herbst ist der Schlangenberg äußerst sehenswert. Die bunten Farben und die raue Landschaft bilden einen tollen Kontrast.

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Frühling und Winter werde ich mir dort sicher auch noch anschauen gehen! Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall. 🙂

Schwarzwildgehege Roetgen

In Roetgen, dem „Tor zur Eifel“, gibt es ein kleines, aber feines Schwarzwildgehege. Das habe ich vor kurzem mit meiner Hündin Lisa und meiner Freundin Sylvia sowie deren Hunden Finn und Gracie besucht. Das Gehege haben wir dann als Ausgangspunkt für einen ausgiebigen Spaziergang den Schleebachhanggraben entlang genutzt.

Nicht weit entfernt vom Schwarzwildpark gibt es den kleinen Parkplatz „Im Todt“, wo wir die Autos abgestellt haben. Von dort aus ist das Gehege ausgeschildert.

5 Minuten Fußweg von dort entfernt sieht man dann das Gehege der Wildschweine. Eintritt braucht man keinen zahlen, man läuft einfach am Gehege entlang.

Auf einem großen, eingezäunten Areal leben dort einige Wildschweine, die Spaziergänger und deren Hunde offensichtlich gewöhnt sind – manche haben nicht einmal hochgeschaut, als wir mit den 3 Hunden dort ankamen, andere kamen mal zum Zaun, um zu schnüffeln (vor allem die Jungtiere vom letzten Jahr waren etwas neugieriger).

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Auch unsere Hunde haben erstaunlich ruhig reagiert – neugierig, teils etwas unsicher, aber recht ruhig – vermutlich, weil auch die Schweine so entspannt waren. Aufregend war es aber natürlich schon für die Hunde! 🙂

Vom Wildschweingehe aus ging es dann am Kindergartenwald vorbei zum Spaziergang.

Wir sind einfach immer dem Wasser und somit dem Schleebachhanggraben gefolgt. Dieser Weg führt immer weiter in den Wald hinein, bis einem kaum noch jemand begegnet. Wer also etwas Ruhe mit seinen Hunden sucht, für den ist die Strecke optimal! Wir waren unter der Woche unterwegs, möglicherweise ist also am Wochenende etwas mehr los.

Auch die Hunde haben sich sehr über das flache, klare Wasser gefreut!

Unterwegs konnten wir verschiedene Stellen zum Fotografieren nutzen…

 

…Wurzeln, alte Brücken und viel Moos luden geradezu zum Fotografieren ein! 😀

Die Hunden hatten viel zu entdecken und zu erschnüffeln und großen Spaß auf diesem Spaziergang!

Auch für die Menschen gibt es viel zu sehen, die Landschaft verändert sich unterwegs – man geht an Wiesen vorbei, in den Wald mit großen Wurzeln und Baumstämmen hinein, und der sich schlängelnde Bach ist sehr schön anzuschauen.

Wir konnten die Hunde problemlos ohne Leine laufen lassen (jagende Hunde sollten allerdings wohl besser an der Leine gelassen werden, da aufgrund der Ruhe sicher viel Wild im Wald versteckt ist). Gesehen haben wir allerdings nicht viel, nur einen Eichelhäher konnten wir in der Ferne beobachten.

Ansonsten ist es ohne Leine aber kein Problem. Nur an einer Stelle sollte man darauf achten, dass die Hunde eine Wiese nicht betreten.

Nach etwas mehr als einer Stunde sind wir wieder umgekehrt und denselben Weg zurückgegangen, bis wir die Wildschweine wieder erreicht haben.

Ein letztes Bad im Bach, ein Blick auf Roetgen von weitem, und das letzte Stück bis zum Auto – ein Ausflug, der sich gelohnt hat!

Narzissenblüte in der Eifel

Auch wenn es gerade wieder geschneit hat: Der Frühling ist nicht mehr weit weg. Und in einigen Wochen wird es wieder beginnen, eines der schönsten Naturerlebnisse der Eifel: die Blüte der Gelben Wildnarzissen.

Wir alle kennen die Kulturform, die vor allem als Osterglocke bekannt ist. Die Wildform ist jedoch stark gefärdet und wächst nur in wenigen Gebieten im Hunsrück und in der Eifel – unter anderem rund um Monschau.

Die ersten Narzissen blühen im März, die Hauptzeit beginnt etwa ab Ende April bis Mitte Mai. In dieser Zeit leuchten die Wiesen des Perlenbachtals gelb – es ist wunderschön anzuschauen und ein Besuch lohnt sich.

Es gibt verschiedene ausgeschilderte „Narzissenparkplätze“ rund um Monschau – ich zeige euch heute Fotos, die ich auf Spaziergängen im Perlenbachtal, vom Parkplatz am Gut Heistert ausgehend, gemacht habe. Dort gibt es einen kleinen, kostenfreien Parkplatz, der zur Hauptblüte der Narzissen aber sehr schnell voll ist. Ein größerer Parkplatz liegt direkt dahinter, dieser hat im letzten Jahr 3,- € pro Tag gekostet.

Gut Heistert erreicht man von Kalterherberg aus (dort leben wir, und auch das Dorf ist sehr sehenswert – dazu ein anderes Mal mehr). In Kalterherberg ist es gut ausgeschildert.

Vom Parkplatz aus läuft man hinunter in das Perlenbachtal. Dort gibt es verschiedene ausgeschilderte Rundwege.

Es gibt zeitweise zudem die Möglichkeit, ins Militärgebiet Elsenborn hineinzulaufen, auch dies ist sehr sehenswert. Zu Truppenübungszeiten ist das Gelände allerdings gesperrt, dies ist dann auf großen Tafeln abzulesen.

Man findet im Tal zur Zeit der Narzissenblüte natürlich nicht nur Narzissen, so blühen dort unter anderem auch Buschwindröschen und viele andere Pflanzen.

Mit etwas Glück findet man auch begonnene Arbeiten der im Tal lebenden Biber. Die Tiere selbst habe ich leider noch nicht gesehen.

Andere Tiere sieht man bei genauem Hinsehen allerdings schon, vor allem Insekten, Spinnen und Amphibien.

Die Landschaft ist abgesehen von den Blüten eher rau und nass – dadurch entstehen wunderschöne Moose, die auf Bäumen und Steinen wachsen.

Ansonsten prägt auch der in und um Monschau allgegenwärtige Schiefer die Landschaft.

Wenn die Narzissen nicht blühen, ist es im Tal meist eher ruhig. Leuchtet alles gelb, sind dort allerdings häufig viele Menschen unterwegs. Auch geführte Touren kann man machen, Informationen dazu findet ihr hier.

Auch mit Hunden kann man im Tal wandern – allerdings befindet man sich dort im Nationalpark Eifel. Dort gibt es viele geschützte Tiere und Pflanzen, weshalb Hunde ganzjährig an der Leine zu führen sind.

Wir haben dort auch bereits Spaziergänge mit größeren Gruppen gemacht – solange die Hunde an der Leine sind, stört dies auch niemanden. Für ein paar schöne Fotos kommt die Leine dann mal kurz ab. 🙂

Ein Spaziergang lohnt sich im Perlenbachtal ganzjährig – doch zur Blüte der Narzissen ist es besonders sehenswert. Ich wünsche euch viel Spaß bei diesem besonderen Naturschauerlebnis!